Nach Ablauf der Intermodellbaumesse 2010 sind Dirk Tietten und Niels Rullkötter aus persönlichen Gründen aus dem Cröbern-Projekt ausgeschieden.
Dirk, hat von Mitte 2006 am Diorama mitgearbeitet. Er hat den Großteil der Figuren in oft für mich nicht erklärbarer Geschwindigkeit bemalt.
Seit Juli 2008 bis April 2010 hat Niels am Dioramenprojekt mitgewirkt. Durch seine unglaubliche Kreativität was Figurenumbau und Wagenbau betrifft, konnte die Figurenvielfalt bzw. konnten die ganzen Fuhrparks, welche im Diorama vorhanden sind, erst entstehen.
Ich kann mich für das "Engagement" und "Geleistete" der Beiden nur herzlichst bedanken. Ohne ihre Arbeiten wäre das Cröbern-Diorama nicht das, was es heute ist.
Leider ist bisher natürlich nur ein Drittel der geplanten 60 qm des Cröbern-Dioramas fertig geworden.
Als ich 2006 die Idee zu diesem Diorama hatte, war mir das Ausmaß der Planungen noch garnicht so bewußt. Ich hatte jedoch schon seit Dezember 2001, als ich das Bildmaterial der Kirchstraße des Ortes Cröbern erhalten hatte, den Wunsch, diesen alten Ortskern in einem Diorama zu verewigen. Aus dem Ortskern wurde dann 2006 das ganze Dorf und immer mehr Umgebung kam hinzu.
Nun kommt also die Phase des attraktivsten Häuserbaus, die Hauptstraße des Ortes, die Kirchstraße mit ihren großen Höfen. Am Ende der Kirchstraße, welche eine Sackgasse ist, liegt dann auf einer Anhöhe die mächtige Cröberner Kirche. Unterhalb der Kirche, schon in den Göselauen befindet sich der Pfarrhof, ebenfalls ein großer Hof mit einem architektonisch ausgefallenen Pfarrhaus. Ein weiterer reizvoller Aspekt ist die Tatsache, dass vier dieser großen Höfe brennend dargestellt werden müssen. Das ist die "Szene", welche ich die vergangenen Jahre im Kopf hatte.
( Kirchstraße Cröbern, Bild mit freundl. Genehmigung Herr Sroka )
Ich werde also in Zukunft das Cröbern-Diorama alleine zu Ende bauen, was zwar ein großes Stück Arbeit bedeutet, aber machbar ist, da Freude und Motivation für das Projekt vorhanden sind.
Da die Qualität des Dioramas bisher immer im Vordergrund stand, werde ich da auch keine Kompromisse eingehen. Der Bau eines solch großen Dioramas fordert natürlich viel Zeit, viel Ausdauer und vor allen Dingen ist er sehr kostenintensiv. In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass dieses Dioramenprojekt aus Gründen der künstlerischen Freiheit und Unabhängigkeit bis zum heutigen Tag nicht durch Sponsoren unterstützt wird.
Da die Zeit fürs Hobby aber ziemlich knapp ist und die Kosten fürs Hobby auch nicht ausufern dürfen, kann das Ganze nur mit einem neuen Konzept funktionieren.
Ausstellungen auf Messen und in Museen werde ich bis 2013 einschränken müssen, da der logistische, zeitliche und finanzielle Aufwand zur Ausstellung des Cröbern-Dioramas dies bedingt.
Ein weiterer Aspekt ist die Figurenbemalung. Da werde ich zwar bestimmte ausgewählte Figurengruppen selbst bemalen (was auch mal wieder schön ist), aber den Großteil werde ich an professionelle Figurenmaler in Auftrag geben. Es kommen ja noch tausende Figuren dazu.
Da der Häuser- und Landschaftsbau mein Schwerpunkt bisher im Projekt war, freue ich mich umso mehr auf die kommenden Aufgaben. Wie gewohnt werde ich hier auf der Website über den Verlauf der Arbeiten berichten